Donnerstag, 22. Dezember 2016

Had enough

Ich bin deine Luft zum atmen, wenn du das Gefühl hast zu ersticken. Ich bin dein Herzschlag, der in Regelmäßigkeit Blut durch deinen Körper schießt. Ich bin deine rechte Hand, wenn dir eine nicht reicht. Ich bin deine Augen, da wo die Dunkelheit uns umgibt. Ich höre für dich, wenn du dir selbst zu laut bist und nichts mehr hören kannst. Ich bin immer in deiner Nähe und führe dich durch jeden Tag. Du willst mich bei dir, du brauchst mich bei dir. Ich bin das Licht, am Ende des Tunnels, bei dem du dir nie sicher sein kannst, ob es der Ausweg oder der Zug ist. Vielleicht bin ich an einem Tag dein Ausweg, aus allem was dich so schmerzlich umgibt. Der Ausweg aus deinem Kummer, deiner Trostlosigkeit, deinem langweiligen Leben. Vielleicht bin ich am nächsten Tag der Zug, der mit 150 km/h auf dich zurast. Dann kann ich dir nicht mehr helfen. Du stehst alleine da, du kannst nichts sehen, weil das Licht zu hell scheint. Du kannst nichts hören, weil die Gleise anfangen zu rattern. Du kannst nichts mehr spüren, weil dein Körper taub ist und anfängt zu zittern. Du sehnst den Moment herbei in dem ich nicht mehr dein Ausweg, sondern dein Zug bin, denn du wünscht dir nichts mehr, als dass diese Qual endlich endet. Ich kann beides für dich sein. Sag mir einfach, was du brauchst.

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