Mittwoch, 13. April 2016

Straight over the border

Eine gerade Linie. Links der Abgrund. Rechts der Abgrund. Nicht viel falsch zu machen, wenn man Optimist ist. Einfach gerade aus gehen, simpler geht's kaum. Aber der Gerade, bleibt der schwierigste Weg. Sagte schon einst ein bekannter Musiker. Der Pessimist sieht bloß den Abgrund, kein Weg daran vorbei und jeder Schritt bedeutet sowieso schon das Verderben. Ich bin eher so der Realist. Ein Tritt daneben bedeutet das Wanken, vielleicht das Fallen. Ich kann den Weg trotzdem sehen. Versuche ihn bis zum Ende zu gehen. Jetzt das große ABER. Aber wann endet der Weg? Wer sagt, dass der Horizont nicht schon das Ende ist? Wieso muss es immer weiter gehen, als das, was wir sehen können? Vielleicht ist das Ende genau da, wo wir nicht weiter gucken können. Zumindest ist das eine Art von Ende. Wie der Weg links und rechts. Irgendwann endet er in einem Abgrund und ich bin zu neugierig um nicht mal nach unten zu spähen. Vielleicht setz ich mich auch kurz hin und lass die Füße baumeln. Ich bin ja sowieso schon auf dem Weg zum Ende. Niemand bestimmt wo das Ende anfängt und wo es aufhört.

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